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Samstag, 20. Januar 2018

Kapitel 16 - Der erste Sohn




Trotz des kühlen Sommers begann der Herbst mild und warm. Dank der tatkräftigen Unterstützung vom Ahn-Stamm, der sich schon Anfang des Jahres selber ein Haus gebaut hatte, stand das Haus des Uruk-Stammes noch bevor die ersten Blätter fielen. Es war ein ungewöhnlicher Anblick für die meisten von ihnen. Bis auf Tann und Dana hatte noch niemand im Stamm jemals ein Haus gesehen. Doch die Stammesmitglieder legten ihre Furcht vor dem unbekannten Ungetüm schnell ab, nachdem sie die erste Nacht in dessem warmen, trockenen Bauch verbracht hatten, während draußen der Regen unbarmherzig niedergegangen war.


Nur Luma nicht. Sie brauchte eine weitere Woche, bis sie ihre Angst überwand und sich dem Rest des Stammes anschloss. Derweil war Enn die ganze Zeit über bei ihr. Und das nicht nur, um seine Frau zu schützen. Denn trotz dem, dass sie sich vorgenommen hatten, nie wieder Kinder zu bekommen, war Luma im Laufe des Sommers unerwartet schwanger geworden. Seitdem war die Sorge um die alte Stammesführerin natürlich groß. Doch entgegen aller Befürchtungen schien sie die Schwangerschaft bislang gut zu verkraften.   

       
Nachdem Lu dem Stammesführer die nächste Zeit aus dem Weg gegangen war und Tann aufgrund von Zeitmangel auch mit Dana weniger zu tun hatte, beruhigte sich Tanna wieder ein wenig. Und es dauerte nicht lange, bis auch sie schwanger wurde. Die Freude darüber, dass sich endlich Nachwuchs bei ihrem Anführer ankündigte, war natürlich im gesamten Stamm groß und wurde ausgiebig mit einem Fest gewürdigt. Bei dem sie ganz nebenbei gleich auch noch ihre neue Unterkunft einweihten.


Und kaum, dass das Haus stand, war Tara mit einer ungewöhnlichen Bitte an Tann herangetreten. Außer Luma wusste noch immer niemand von Taras erstem Sohn Rahn. Das aber änderte sich an diesem Tag, als Tara den neuen Stammesführer bat, ihren verlorenen Sohn in den Stamm aufzunehmen.
     Rahns Beziehung zu seinem Vater hatte in der letzten Zeit ziemlich gelitten. Die beiden waren sich nie sonderlich nahe gewesen, obwohl Rahn immer ein Junge gewesen war, der all seinen Ansprüchen mehr als nur genügt hatte. An seiner Ziehmutter Dala hatte Rahn derweil sehr gehangen, obwohl er immer gewusst hatte, dass sie nicht seine richtige Mutter gewesen war.

 
Nach ihrem Tod dann hatte er seinen Vater immer wieder nach seiner leiblichen Mutter gefragt, doch Tuck hatte nur geschwiegen. Vater und Sohn waren deshalb in einen heftigen Streit verfallen und es hatte beinahe damit geendet, dass Rahn den Zoth-Stamm verlassen hatte. Daraufhin hatte Tuck Rahn sogar verboten, auf das Fest des Uruk-Stammes zu gehen, das sie zur Ernennung von Tann als Stammesführer gegeben hatten. Aber Rahn war dennoch gegangen und da er seiner Mutter mit zunehmendem Alter immer ähnlicher geworden war, hatte er in Tara natürlich schnell seine leibliche Mutter erkannt.
     Trotz Taras Vorhaben, sich von ihrem ersten Sohn fernzuhalten, hatten Mutter und Sohn seitdem Kontakt gehalten. Und die Beziehung zwischen Vater und Sohn war letztendlich zerbrochen. Tuck sprach nicht einmal ein Wort mit ihnen, als sein Sohn an diesem Tag ging, um einem anderen Stamm beizutreten.


Tara hatte immer darunter gelitten, dass sie ihren Sohn hatte zurücklassen müssen. Die Geburt ihrer beiden anderen Kinder hatte die Blutung in ihrem zwar Herzen gestillt, aber die Narbe war dennoch geblieben. Die Schuldgefühle, die Frage, was Rahn gerade tat, wie er sich entwickelte, was für ein Mann er eines Tages werden würde, hatten sie nicht eine Sekunde lang losgelassen. Sie liebte Lu und Tanna innig, aber dennoch hatte sie die letzten Jahre in einer Art Schwebe verbracht.
     Erst, als Rahn ihr dann gesagt hatte, dass er plante, zu ihr zu kommen und bei ihr zu wohnen, hatte sich das geändert. Aber dennoch hatte sie nicht zu hoffen gewagt, bis zu dem Moment, als Rahn schließlich tatsächlich am Horizont erschien. Selbst als er dann endlich vor ihr stand, dachte sie immer noch, dass sie lediglich träumen würde.


Vorsichtig schloss sie ihren Erstgeborenen in die Arme. 
     „Rahn! Es ist so schön, dass du hier bist!“ 
     Ihr Lächeln war so breit und ehrlich, wie schon lange nicht mehr. Aber dennoch erlosch es, als sie sich wieder voneinander lösten. 
     „Aber… bist du dir wirklich sicher, dass du hierbleiben möchtest? Du weißt, dass du den Stamm deines Vaters anführen könntest.“
     „Ich möchte den Stamm aber nicht anführen. Es ist eigentlich auch kein richtiger Stamm mehr. Da ist nichts mehr zum anführen. Vater sollte nicht so stur sein und sich lieber mit seinem Bruder vertragen, damit sie sich wieder zusammenschließen können.“
     Das war auch lange Zeit eines der großen Streitthemen zwischen Vater und Sohn gewesen. Neben der Weigerung seines Vaters, mit der Zeit zu gehen. Rahn war jedenfalls froh, dass er sich über das Sterben des Zoth-Stammes nun keine Gedanken mehr machen musste. Sein Weggang hatte letztendlich auch dazu gedient, zu beschleunigen, was unumgänglich war. Zoth- und Ahn-Stamm würden eines Tages wieder eins sein, da war er sich sicher.
     „Gut“, fuhr Tara fort. „Ich wollte mich eigentlich nie zwischen dich und deinen Vater stellen.“
     Rahn war seiner Mutter nicht böse. Im Gegenteil. Vielmehr war er sauer auf seinen Vater, dass er seine Mutter derart benutzt hatte, um einen Nachfolger zu bekommen und sie dann dazu gezwungen hatte, sich von ihm fernzuhalten. So sollte man keine Frauen behandeln. Rahn hatte sich jedenfalls vorgenommen, das anders zu machen.
     „Dein Vater ist ein guter Kerl, weißt du“, brachte ihn die Stimme seiner Mutter aus seinen Gedanken zurück.


Als er sie ansah, bemerkte er, dass sie schuldbewusst aussah. Doch das war vollkommen unnötig. 
     Stattdessen sagte er aber: „Ich hatte dort auch keine passende Partnerin.“ Er zog unbehaglich die Schultern in die Höhe. „Ana hatte es mir versprochen, aber in letzter Zeit hat sie einen ziemlichen Hass auf Männer entwickelt.“
     Tara lächelte beruhigt, als sie das hörte. Das war ein Grund, auf den sie sich einlassen konnte. Ein guter Grund für einen Mann, seinen Stamm zu verlassen. Nicht, dass sie das bei ihrem zweiten Sohn eingesehen hätte. 
     „Na dann komm erstmal mit! Ich will dich den Anderen vorstellen“, sagte sie.


Tara drehte ab und Rahn wollte ihr folgen, aber dann fiel sein Blick auf die blonde Frau, die gerade bei der Feldarbeit war. Bei ihrem Anblick blieb ihm beinahe das Herz stehen. Dann jedoch erkannte er, zu seinem Bedauern, dass sie natürlich nicht seine geliebte Ziehmutter Dala war. 
     Dennoch sah sie ihr zum Verwechseln ähnlich. Rahn war sich absolut sicher, sie schon einmal gesehen zu haben. Und dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen.


Also ging er zu ihr. Er brauchte nicht einmal auf sich aufmerksam zu machen. Sie erhob sich bereits, als er näherkam und kurz darauf stand sie ihm gegenüber. Sie war wirklich eine hübsche Frau geworden. 
     „Hallo!“, begrüßte er sie. „Du bist Dana, nicht wahr? Erinnerst du dich an mich?“
     Sie zog ihre Stirn kraus und betrachtete ihn einige Momente lang eingehend. Dann sagte sie: „Nein, tut mir leid. Kennen wir uns?“
     „Ich bin Rahn und komme vom Zoth-Stamm. Dort hast du auch mal gelebt, weißt du das nicht mehr? Bei deiner Tante Dala.“
     Dana hatte sich schon immer gefragt, wo sie eigentlich herkam. Die Blums, diejenigen, die sie als kleines Kind aufgenommen hatten, hatten ihr nie etwas darüber erzählen können. Alles, was sie wusste, war, dass sie eines Tages einfach in einem Wald auf sie gestoßen waren. Das und ihren Namen. Da war sie keine sechs Jahre alt gewesen. Was davor war, daran konnte sich Dana nicht erinnern. Und das hatte sie jahrelang beschäftigt. Sie hatte sich entwurzelt gefühlt und sie hatte lange gebraucht, um überhaupt herauszufinden, wer sie war. Jetzt endlich eine Spur zu ihrer Vergangenheit zu haben, kam deshalb unerwartet.


Bevor Dana jedoch entscheiden konnte, ob das eine gute oder schlechte Überraschung war, war Tara zu ihnen gestoßen. „Ich erinnere mich an deine Mutter“, eröffnete sie und ließ Danas Herz beinahe stillstehen. „Sie war ein Mitglied des Stammes, als ich gerade ankam. Aber sie ist kurz danach weggegangen. Zu deinem Vater, glaube ich. Ich hörte von Dala irgendwann, dass deine Mutter schwanger sei. Das hat sie ziemlich geärgert, weil Dala ja keine Kinder bekommen konnte.“
     Dana brauchte eine Weile, um das zu verdauen. Dann fragte sie: „Weißt du, was mit ihr passiert ist?“


Schon allein Taras Gesichtsausdruck genügte, um ihr zu sagen, dass es nicht gut ausgegangen war. „Sie sind gestorben, soweit ich weiß.“
     Rahn sagte zwar nichts dazu, aber als Dana ihn hilflos ansah, nickte er bestätigend. Das traf Dana natürlich unerwartet. Sie hatte immer gehofft, dass ihre Eltern noch lebten. Vielleicht würde sie ihre richtige Familie niemals finden, aber sicherlich waren sie da draußen und suchten nach ihr, hatte sie sich immer eingeredet. Und das hatte ihr Kraft und Mut gegeben, wenn sie manches Mal der Verzweiflung nahe gewesen war.
     Doch nun hatte sie nicht nur ihre Zieheltern verloren, sondern auch ihre richtigen Eltern. Jetzt war sie wieder ganz allein. Und das traf sie schwer.


Rahn wurde letztendlich gut in den Stamm aufgenommen. Sein Vater hatte ihn viele Dinge gelehrt, damit er eines Tages ein guter Stammesführer werden würde. Vor allen Dingen diese Qualitäten beeindruckten Jin so sehr, dass er sogar davon absah, sich mit dem Anderen zuerst prügeln zu müssen, um ihn respektieren zu können. Mal ganz davon abgesehen, dass er ein ebenso guter Trommler war wie er selber. 
     Rahn war glücklicherweise auch umgänglich genug, um mit allen anderen gut auszukommen. Selbst mit seinem ruhigen Bruder, den er kaum kannte, oder seiner lauten Schwester, die er noch weniger kannte. Bald schon waren sie seine neue Familie.


Dana hingegen verfiel die nächste Zeit in tiefe Trauer. Sie war kaum noch ansprechbar und wandelte einem Geist gleich umher. Niemandem gelang es mehr, zu ihr vordringen. 
     Irgendwann war man sich dann einig, dass es besser war, sie einfach in Ruhe zu lassen. Dana war schon immer ein verschlossener Mensch gewesen und wenn sie nicht zuließ, dass man ihr half, konnte man nichts anderes tun, als ihr Zeit zum Trauern zu lassen.


Den nächsten Monat hatte Rahn dann einen Wachstumsschub und als er Dana das nächste Mal gegenüberstand, war er ihr inzwischen auf Augenhöhe. Sie war zwar nach wie vor abwesend, aber Rahn fand, dass es nun an der Zeit war, sich ihr wieder zu nähern. Vielleicht konnte er es schaffen, sie aufzumuntern. Oder sie wenigstens abzulenken. Also ging er zu ihr, als sie gerade, wie beinahe jeden Abend, allein vor dem Haus stand und die Sterne anstarrte.
     „Erinnerst du dich daran, dass ich erzählte, dass du zeitweise bei uns im Stamm gelebt hast?“, begann er.
     „Ja… darüber wollte ich auch noch mit dir reden. Wie bin ich zu euch gekommen? Und warum habe ich… ich weiß nicht… wieso habe ich irgendwann nicht mehr bei euch gelebt?“
     „Hm, ich war damals selber noch ziemlich klein und erinnere mich nicht mehr wirklich daran. Alles was ich noch weiß, ist, dass du irgendwann zu uns kamst. Mir wurde gesagt, dass deine Eltern nicht mehr da seien und du jetzt meine Schwester wärst. Aber irgendwann“, er zuckte mit den Schultern, „warst du einfach weg. Ich weiß noch, wie dich alle gesucht haben. Aber mehr weiß ich auch nicht. Vielleicht solltest du mal meinen Vater deswegen fragen.“
     Dana nickte abwesend. Sie hatte auch schon darüber nachgedacht.


Rahn derweil nutzte die entstandene Pause, um ein heitereres Thema anzuschneiden. „Jedenfalls; erinnerst du dich eigentlich noch daran, wie du mich damals aus dem Wasser gefischt hast? Ich wäre beinahe ertrunken, aber du warst groß genug, um zu stehen und hast mir das Leben gerettet.“
     Dana schreckte aus ihren Gedanken und schüttelte hastig den Kopf. „Ich erinnere mich an nichts mehr aus meiner frühesten Kindheit.“
     „Hm, schade!“ Rahn konnte nicht verhindern, dass sich ein Grinsen auf seinem Gesicht breit machte. „Dann erinnerst du dich auch nicht mehr daran, wie wir uns versprochen haben, Gefährten zu werden, wenn wir groß sind, oder?“
     Dana sah für einen Moment aus, als hätte man ihr erzählt, sie hätte Flossen anstatt Beine. Dann wirkte sie ziemlich unbehaglich. 
     „Ähm… nein….“ Hastig fügte sie hinzu: „Ich habe gerade auch kein Interesse an…sowas. Tut mir leid!“


Dann war sie abgedreht und hatte ihn einfach stehen lassen. Rahn war zuerst etwas enttäuscht. Er hatte Dana die letzte Zeit immer wieder beobachtet und beschlossen, dass sie eine gute Gefährtin für ihn werden würde. Sie war hübsch, gesund und klug. Und deshalb dachte er natürlich auch nicht daran, einfach aufzugeben. Wenn er sie nur von sich überzeugen konnte, würde sie sich sicherlich dazu bereit erklären, seine Gefährtin zu werden.


Am nächsten Tag war Rahn deshalb schon vor Sonnenaufgang auf den Beinen. In seinem alten Stamm war er immer der beste Bogenschütze gewesen und wenn er erst einmal ordentlich Beute mit nach Hause gebracht hatte, wäre Dana sicherlich von ihm überzeugt.
     Im Gegensatz zu den Anderen im Stamm hatte er keine Angst vorm Nebelwald. Also wählte er natürlich ihn als seinen heutigen Jagdgrund. Und er konnte auch bald die Fährte eines Hasen ausmachen.


Doch gerade, als er einen Pfeil in die Sehne seines Bogens hatte spannen wollen, brach ein braunes, struppiges Ungetüm über ihm aus der Böschung. Der Hase sprang erschrocken davon und auch Rahn machte einen Satz hinter den nächsten Baum. Mit klopfendem Herzen drückte er sich an den Stamm und mit jedem Herzschlag spürte er das raue Holz unsanft in seinem Rücken.
     Ein Bär war sicherlich eine beeindruckende Beute und er spielte auch einen Moment lang mit dem Gedanken, sich daran zu versuchen, das riesige Tier zu erlegen, doch dann entschied er sich dagegen. Alleine war es viel zu gefährlich, sich einem Bären dieser Größe zu stellen.


Er hatte Glück. Der Bär entdeckte ihn nicht und Rahn konnte seine Jagd unbehelligt fortführen. Der Hase war zwar entkommen, aber dafür konnte er kurz darauf die Spur eines anderen Tieres aufnehmen. Ein Hirsch, schätzte er.


Und tatsächlich sah er kurz darauf einen ausgewachsenen Hirsch mit einem prächtigen Geweih durch den Wald springen. Das würde eine gute Beute werden. 
     Ohne lange zu zögern, legte er also auf das Tier an, zielte sorgfältig und ließ die Sehne dann nach vorne schnellen. Es war immer schwierig, ein in Bewegung befindliches Ziel zu treffen.


Aber der Schuss saß. Der Hirsch stolperte und ging schlitternd zu Boden. Als Rahn ihn erreichte, atmete er bereits nicht mehr. Er war zufrieden. Das war eine gute Jagd gewesen.


Weniger einfach war es, die abergläubischen Anderen dazu zu bewegen, ihn in den Nebelwald zu begleiten. Dank eines sonnigen Herbsttages war der Nebel aber glücklicherweise so weit zurückgewichen, dass sie sich schließlich in Aussicht auf ein Festmahl dazu bereit erklärten zu helfen. Er hatte aber Glück, dass sein Hirsch bis dahin nicht von anderen Jägern gefressen worden war.
     Als sie dann wenig später mit seiner Beute wieder zurück waren, besah auch Tann sich den Hirsch genauer. 
     „Ich muss schon sagen, das war ein außergewöhnlich guter Treffer. Du bist ziemlich gut im Umgang mit dem Bogen“, lobte der Stammesführer ihn.
     Rahn war froh, dass die Anderen im Uruk-Stamm ihn gut aufgenommen hatten. Es hatte bislang keine Probleme oder irgendwelche Reibereien gegeben. Obwohl er noch beinahe ein Fremder für sie war, fühlte er sich jetzt schon wohl hier.


Umso stolzer war er dann auch, Dana seine Beute zu zeigen. „Den habe ich nur für dich erlegt. Was sagst du jetzt? Möchtest du jetzt meine Gefährtin werden?“


Doch sie reagierte leider nicht, wie erhofft. „Du weißt schon, dass wir nicht mehr jagen müssen, oder?“, sagte sie nur. 
     Das war zwar nicht ganz richtig, da sie noch keine eigenen Tiere hielten, aber laut Tann würde sich das auch schon bald ändern.


Nicht, dass es Rahn damit aufgegeben hätte. Die nächste Zeit versuchte er immer wieder, Dana zu imponieren und sie für sich zu gewinnen. Doch anstatt sie etwa von sich zu überzeugen, schaffte er es nur, sie wütend zu machen. Und er hatte keine Ahnung, warum das so war. Er tat doch sein Bestes, sie zu beeindrucken. Aber Dana wollte weder etwas von seinen besonderen Fischfängen…


… noch seinen zwei riesigen Körben an Früchten und Gemüse wissen, die er extra für sie gesammelt hatte.


Und letztendlich musste Rahn zugeben, dass ihn das schon ein wenig sehr resignierte. Langsam aber sicher wusste er nicht mehr, was er noch tun konnte, um Dana für sich zu gewinnen. Nicht, dass er daran dachte, aufzugeben. Er würde sie für sich gewinnen, davon war er überzeugt. Selbst, wenn es länger dauern sollte.

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Hier weiterlesen -> Kapitel 17 

Armer Rahn. Da tut er sein Bestes, um Dana zu imponieren, aber sie weist ihn immer nur ab. Aber nachdem sie schon so oft verkuppelt werden sollte, kann man sie auch verstehen, dass sie einfach keine Lust mehr darauf hat. Nur hatte sie es bislang ja auch noch nie direkt mit einem Verehrer zu tun, sondern immer nur mit verkupplungswütigen Müttern... 
Ob Rahn es wohl schaffen wird, diese harte Nuss zu knacken?

Apropos Rahn: Dank Rahn weiß ich jetzt, dass EA echt schlampig war, was das Körperhaar von Männern angeht. Bei den helleren Hautfarben, fiel das nicht so auf, aber wenn man sich die Bilder von Rahn beim Jagen z.B. mal ansieht, sieht man, dass die Körperbehaarung der Männer echt aussieht wie... Dreck, ich kann es nicht anders sagen. Und dabei war es  so einfach, das zu lösen (zumindest bei mir, scheint nicht bei allen geklappt zu haben). Falls es wer wissen will, einfach Bescheid sagen, dann übersetz ich es, ansonsten -> Link zum Originalthread.
Und das Ergebnis spricht echt für sich:


(Sieht aus, als ob er mit sich selbst redet XD.)

Tja, Rahn ist also jetzt Mitglied des Stammes. Es war anfangs nicht geplant, aber er war so niedlich, dass ich ihn einfach in meinem Stamm haben musste. Er ist ein ganz Herziger <3!
Nächstes Mal dürfen wir ihn auch bei einem weiteren Versuch, Dana für sich zu gewinnen, begleiten, bevor der Stamm unerwarteten Besuch bekommt und sich mit einem bestimmten Schlag an Mensch rumschlagen muss (ich bin echt stolz auf dieses Wortspiel XD. Ihr werdet schon sehen, warum).

Bis dahin, danke fürs Vorbeischauen und ich verabschiede mich! 

PS: Hab Rahn bei den Charakteren den Uruks hinzugefügt, Dana aktualisiert und Outtakes gibts auch wieder.

Kommentare:

  1. Rahn. Er kam mir schon so bekannt vor, so ganz still & heimlich. Als er dann aber den Hasen im Fokus hatte & hinten mit seinem Bogen stand, da viel es mir wie Schuppen vor den Augen. Ich wartete nur noch darauf, dass er nach "VERGELTUNG" ruft & mit einem Salto dem Hasen hinterher jagte. Der Diablo 3 Dämonenjäger hält also Einzug. Aber ob er & Elsa gut zusammenpassen ;) ?

    PS: Freue mich über die Tiervielfalt im Hintergrund. Dieses ma gabs sogar kleine Kinder im Hintergrund am rumschlawinern, als sich Mutter & Sohn zur Wiedervereinigung trafen. Schick ^^ !

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    1. Wieso muss ich mir Elsa/Dana jetzt als Diablo II/III Frostzauberin vorstellen? Also unter dem Gesichtspunkt muss ich sagen, dass sie gut zusammenpassen würden ;). Oder noch besser, als Amazone. Denk in ein paar Kapiteln an meine Worte.
      Und was glaubst du denn, das ist Yangs Reflexbogen, den Rahn da hat XD.

      PS: Ja, die Statisten wollen eben auch mal ein bisschen Screentime ^^'.

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