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Dienstag, 26. Dezember 2017

Kapitel 5 - Die Geister haben mir gesagt...




Der erste Todesfall im Stamm ereignete sich noch in derselben Nacht, in der Enn den Wolf mitgebracht hatte. Luma war von einem gequälten Stöhnen geweckt worden und als sie nachgesehen hatte, war es bereits zu spät gewesen. Arla Krah hatte sie verlassen. Sie war die letzte Zeit immer schwächer geworden und hatte irgendwann nicht einmal mehr ihre Schlafstätte verlassen.
     „Sie war schon alt gewesen. Es war abzusehen, dass sie nicht mehr lange leben würde“, sollte Tara ihr später tröstend sagen. „Ich habe, ehrlich gesagt, noch nie zuvor einen so alten Menschen wie sie gesehen. Sie hatte ein langes Leben.“
     Das stimmte zwar, aber es war trotzdem ein trauriges Ereignis. Die alte Kräuterfrau würde einfach fehlen und das nicht nur wegen ihrer heilenden Fähigkeiten.


Nach Arlas Tod brach der Winter noch heftiger über sie hinein. Der Boden wurde durch Schnee und Eis so hart, dass sie Arla kaum unter die Erde bringen konnten. Es dauerte ganze zwei Tage, bis es getan war.
     Und dann war da noch die Sache, dass ihnen langsam aber sicher die Vorräte ausgingen. Sie alle hatten gedacht, genug für den Winter angelegt zu haben, aber die langen und heftigen Schneestürme machten es ihnen beinahe unmöglich, überhaupt an die Oberfläche zu gehen. Zu allem Überfluss war dann auch noch der kleine Tann krank geworden und Luma fühlte sich ebenfalls seit einigen Tagen nicht sonderlich wohl.   
     „Wir können nicht länger hier unten sitzen und nichts tun!“, war Sen schließlich aufgesprungen und hatte begonnen, unruhig auf und ab zu wandern.
     „Was willst du denn machen? Wenn du da rausgehst, verirrst du dich schlimmstenfalls nur und frierst dich zu Tode.“
      Doch Sen hatte für Taras Einwurf nur ein müdes Lächeln übrig. „Besser, als hier unten zu sitzen und zu verhungern.“ Er hatte seinen Lauf unterbrochen, setzte ihn nun aber fort. „Oder willst du, dass Lu bald nichts mehr zum Essen hat?“
     Daraufhin war Enn ebenfalls aufgestanden. „Er hat recht. Wir müssen abwarten, bis der Schneesturm geringer wird und dann auf die Jagd gehen.“ Bevor Tara etwas dazu sagen konnte, fügte er hinzu: „Wir können Wonn mit uns nehmen.“ Und an Sen gewandt, sagte er: „Aber vorher sollten wir uns an den Zoth-Stamm wenden. Vielleicht können sie uns helfen.“


Sen war nicht sonderlich von der Vorstellung begeistert, Außenseiter um Hilfe zu bitten, aber auch er sah die Notwendigkeit dazu. Luma, die bislang mit ihrem grummelnden Magen zu kämpfen gehabt hatte, ergriff daraufhin das Zepter. „Dann werde ich sehen, was ich tun kann.“
     Mit einem Satz war Enn bei ihr. „Du solltest lieber uns gehen lassen. Draußen ist es gefährlich und du siehst… blass aus.“
     Doch Luma schüttelte ihn ab. „Ich führe diesen Stamm an. Diese Aufgabe habt ihr alle mir übertragen, also werde ich gehen, um Hilfe zu ersuchen.“ 
     Da konnte auch Enn nichts mehr sagen.
     „Dann werde ich dich begleiten“, schlug Sen vor, und er kam, um Enns Platz an ihrer Seite einzunehmen.
     Luma warf ihm einen langen Blick zu, dann nickte sie und ließ es zu, dass Sen sie begleitete. Zurück blieben Tara, die beiden Jungen, und Enn, der wusste, wo sein Platz war. Er konnte Tara und die Kinder nicht allein lassen, aber dennoch wünschte er, er hätte Luma begleiten können.


Als sie die Höhle verließen, wurden sie von dicken Schneeflocken empfangen. Eine Welt aus weiß, die ihnen nach dem Dunkel der Höhle für einen Moment in die Augen stach. Der Wind schien sich zwar gelegt zu haben, aber trotzdem kniff sie die Kälte noch immer mit spitzen Fingern in die Wangen.
     Die Höhle des Zoth-Stammes befand sich keine fünf Minuten von der ihren entfernt. Laut Tuck waren die Höhlen, die die beiden Stämme bewohnten, in der Vergangenheit sogar einmal eins gewesen. Doch dann hatte ein Erdrutsch sie irgendwann voneinander getrennt. Durch die unmittelbare Nähe sahen sie jedenfalls schon von weitem, dass sich der Gesuchte bereits ebenfalls im Freien befand. Und dass er nicht allein war.

  
Ein merkwürdiger, alter Mann stand bei ihm. Ein brauner Wolf mit wachsamen Augen neben ihm. Der Mann trug ausgefallene und aufwendige Kleidung, aber das wirklich bemerkenswerte an ihm war das wenige Haar, das er hatte. Ja, er hatte ja nicht einmal einen Bart! Luma hatte noch nie einen Mann ohne Bart gesehen!   
     „Ihr habt einen Besucher?“, begrüßte Luma den anderen Stammesführer.
     Tuck wirkte nicht sonderlich erfreut darüber. „Ja, auch wenn ich keine Ahnung habe, was er hier will. Er redet die ganze Zeit nur von irgendwelchen Geistern, die zu ihm sprechen. Und wenn ich mit ihm reden will, ignoriert er mich.“


Wie auf ein Stichwort hin, kehrte das Leben in den alten Mann zurück. Er wandte seinen Kopf hin und her, als müsse er sich erst versichern, wo er sich gerade befand, dann blieb sein Blick schließlich an Luma hängen. „Ah! Ja! Die Geister haben mir gesagt, dass ich hierherkommen und deinem Stamm beitreten soll“, verkündete er munter.
     „Ich sagte ja, dass er von nichts anderem redet.“
     Luma lächelte gequält in Richtung des alten Mannes. „Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist. Wir haben gerade nicht sonderlich viel Nahrung.“ Sie wandte sich an Tuck. „Deswegen sind wir hier. Wir wollten euch um Hilfe bitten.“


„Nun, ehrlich gesagt sieht es bei uns auch nicht besser aus. Deswegen wollte ich euch gerade eigentlich selbst aufsuchen.“
     Luma fluchte innerlich. Wenn der andere Stamm nichts für sie erübrigen konnte, mussten sie selber zusehen, wie sie an Nahrung kamen. Im Winter war das jedoch schwierig. Die einzige Option, die sie noch hatten, war die Jagd. Aber konnte sie das wirklich von den Männern verlangen? Sie selber war momentan jedenfalls nicht dazu in der Lage. Sie konnte seit ein paar Tagen ja nicht einmal mehr Milch geben, weshalb Tara es übernommen hatte, Tann zu stillen.
     „Dann bleibt uns nichts anderes übrig. Wir müssen auf die Jagd gehen“, verkündete Sen, und er schreckte sie damit aus ihren Gedanken.
     Sie wollte ihn fragen, ob er sich sicher war, riss sich dann jedoch zusammen. Es war nötig. Sonst würden sie alle verhungern. Nicht nur sie, Tara und die Männer, sondern auch die Kinder. Als sie Tuck ansah, konnte sie feststellen, dass auch er das so sah. Entschlossen nickte er Sen zu. „Ich werde dich begleiten. Ich habe Erfahrungen darin, in Schneestürmen zu jagen.“
     „Dann sollten wir besser gleich aufbrechen, bevor das Wetter wieder umschlägt.“
     Luma fühlte sich in diesem Moment so unglaublich nutzlos.


„Das Wetter wird sich vor morgen früh nicht ändern“, mischte sich plötzlich der Fremde ein.
     „Woher willst du das wissen, alter Mann?“, wollte Sen wissen.
     „Die Geister haben es mir gesagt.“ Er hob einen Finger. „Durch sie kenne ich auch die geschützten Stellen, die noch immer grün sind. Dort werdet ihr genügend Beutetiere finden.“
     Tuck wandte sich dem Alten zu. „Wenn du uns dorthin führst und wir tatsächlich genügend Beute erlegen, bist du herzlich bei uns willkommen, Fremder.“


Luma fühlte sich noch nutzloser, als sie kurze Zeit später wieder am Lagerfeuer in ihrer Höhle saß und nichts weiter tun konnte, als ins Feuer zu starren und zu warten. Wie gern nur wäre sie mit den Männern gegangen, aber sie wäre ihnen in ihrer jetzigen Verfassung nur ein Klotz am Bein gewesen. Irgendwann hatte sie es dann nicht mehr ausgehalten und hatte begonnen, unruhig auf und ab zu gehen.
     „Mach dir keine Sorgen! Sie werden schon wiederkommen, und das mit so viel Beute, dass wir noch bis zum nächsten Winter genug haben.“
     Luma blickte zu der anderen Frau, die ihr die letzten Monate über eine gute Freundin geworden war. Wie zuvor schon, hielt sie auch jetzt ihren Sohn in den Armen. Seitdem er geboren worden war, hütete sie ihn wie ihren Augapfel. Luma war immer noch überrascht darüber, dass sie ihn überhaupt in die Nähe von Wonn gelassen hatte.
     Sie machte sich trotzdem Sorgen. Aber als sie Tara ansah, die sie gerade beruhigend anlächelte, wurde ihr bewusst, dass sie sich zusammenreißen musste. Sie war die Stammesführerin und selbst wenn sie vor Zweifeln überlief, durfte sie das nicht nach außen hin zeigen. Sie war es doch eigentlich, die den anderen im Stamm eine Stütze sein sollte, und nicht umgekehrt. Also zwang sie sich ein Lächeln auf die Lippen, nickte, und ertrug die Warterei.


Es schien ihnen beinahe eine Ewigkeit zu vergehen, bis die beiden Jäger zurückkehrten. Und wie schon bei ihrer letzten Jagd, hatten sie auch diesmal etwas, oder besser gesagt jemanden, im Schlepptau. Der Anblick des Fremden ließ bei Luma zuerst Hoffnungen aufkommen, dass die Jagd erfolgreich gewesen war, aber als sie dann die leeren Hände der beiden Männer sah, war ihre Hoffnung sogleich wieder zerstört.
     Während der Fremde unbekümmert an ihr vorbeiging, empfing Luma die Heimkehrenden. „Habt ihr keine Tiere gefunden?“
     Sen war augenblicklich genervt. Nicht, dass er es nicht zuvor schon gewesen war. „Gefunden schon, aber wir waren ja mehr damit beschäftigt, auf den Alten aufzupassen!“ 
     Nicht nur einmal hätten die drei Männer ihn beinahe verloren. Immer wieder war er zurückgeblieben und hatte andere Wege als sie genommen, und das, ohne vorher Bescheid zu sagen. Davon, dass er die Beutetiere auch immer wieder aufgescheucht hatte ganz zu schweigen. Sen hatte noch niemals so etwas Gedankenloses gesehen. Ihre Ausbeute war deshalb nur ein winziger Hase, den sie auch noch mit dem Zoth-Stamm hatten teilen müssen.  


Luma traute sich gar nicht zu fragen, weil es so herzlos klang, aber sie tat es trotzdem: „Warum habt ihr ihn dann wieder mitgebracht?“
     „Das Problem ist eher, ihn loszuwerden!“, ereiferte Sen sich. „Besonders, wenn man jemanden bei sich hat, der jedes dahergelaufene, wilde Tier mit nach Hause nehmen muss!“
     Enns Blick verfinsterte sich augenblicklich. „Was hätten wir denn tun sollen? Ihn in der Kälte lassen?“
     „Ja! Tuck hat das schließlich auch getan! Und ich hätte es auch gemacht, wenn du nicht dabei gewesen wärst! Wir haben ohnehin schon selber zu wenig zum Essen, da brauchen wir nicht auch noch ein weiteres Maul, das wir stopfen müssen!“
     „Wie gut, dass du hier nicht das Sagen hast!“, versetzte Enn.
     Und beinahe gleichzeitig landeten die Blicke der beiden Männer auf Luma. Ja, es war ihre Aufgabe, das zu entscheiden. Aber wie, um alles in der Welt, sollte sie das tun? Sen hatte recht, wenn er sagte, dass sie es sich momentan nicht leisten konnten, jemanden aufzunehmen. Gleichzeitig fand sie es aber herzlos, den alten Mann zurück in die Kälte zu schicken. 


Bevor sie aber in den Zwang kam, antworten zu müssen, erschien glücklicherweise der Fremde an ihrer Seite. Und bevor sie es verhindern konnte, hatte er seine Hand auf ihren Bauch gelegt. Einen Moment schien er wieder abwesend, nickte ab und an, als würde er jemandem lauschen, und dann sagte er plötzlich: „Der kleine Mann in deinem Bauch hat Hunger.“ Er zog ein Büschel struppigen Grünzeugs aus seiner Tasche. „Du solltest etwas essen. Ich habe genug für uns alle gesammelt.“
     Bevor Luma sich fangen konnte, war Sen vorgetreten. „Soll das heißen, sie erwartet ein Kind?“
     Der Alte nickte bedächtig, bevor er erneut in Gefilde abdriftete, die wohl nur er kannte. Ein zufriedenes Grinsen breitete sich nun auf Sens Gesicht aus. Luma hatte sich vor einem Monat mit ihm zu paaren begonnen, und sie fragte sich in diesem Moment wirklich, wie sie nicht hatte darauf kommen können, dass ein Kind in ihr heranwuchs und das der Grund für ihr Unwohlsein war. Das waren natürlich frohe Neuigkeiten. Vorausgesetzt sie überlebten den Winter.
     Während sie alle noch in ihren ganz eigenen Gedanken schwebten, trat Tara zu ihnen. Wie immer hatte sie Lu bei sich. „Ist es nicht toll, dass die Geister zu Tibit reden?“, meinte sie, und sie klang dabei ehrlich begeistert. Ihr Blick wanderte geradezu ehrfürchtig zu dem alten Mann. 


Es überraschte deshalb eigentlich niemanden, dass Tara beschloss, sich mit Tibit zu paaren. Von Anfang an war sie begeistert von dem alten Mann gewesen und auch wenn sie alle nicht wirklich nachvollziehen konnten, was sie an dem merkwürdigen Mann so faszinierend fand, mussten sie doch zugeben, dass die beiden außergewöhnlich gut zueinander passten. Beide waren etwas überdreht, so gnadenlos optimistisch, dass man es beinahe schon naiv nennen konnte, und momentan so mit sich und der Welt zufrieden, dass sie scheinbar nichts aus der Bahn werfen konnte. Vor allen Dingen, als Tara dann auch tatsächlich ziemlich schnell schwanger wurde.


Dennoch war es ausgerechnet Wonn, die zuerst Mutter wurde, und die alle damit überraschte. Niemand war auf die Idee gekommen, dass Wonn eigentlich eine Wölfin sein könnte. 
     Tann hatte die Ehre, den kleinen Welpen zu benennen, nachdem Lu schon Tibits Wolf den Namen Hund gegeben hatte. Woraufhin ihr neuestes Stammesmitglied auf den Namen Wuff getauft wurde.


Daraufhin nahm auch endlich Enn den Mut zusammen, auf Luma zuzugehen. Schon einige Zeit beobachtete er die Entwicklung im Stamm mit zunehmender Sorge. Da war zum einen die Tatsache, dass Sen einen immer größeren Einfluss auf ihre Stammesführerin zu nehmen schien. Und so sehr er Sen auch respektierte, konnte er ihn nicht ausstehen. Er mochte vielleicht stark sein und viele Erfahrungen haben, aber dafür schien seine Antwort auf alles Abwehr oder Angriff zu sein. Hätte Enn nicht eingegriffen, hätte er nicht nur Wonn getötet, sondern auch Tibit in der Eiseskälte zurückgelassen. Und das war es nicht, was der Stamm, seiner Meinung nach, brauchte.
     Luma war eine gute Anführerin. Aber sie war sich ihrer selbst oftmals zu unsicher. Das merkte selbst Enn. Er würde nie mit ihr tauschen wollen, aber der Punkt war, dass er verhindern wollte, dass Luma zu einer Anführerin wurde, die ihren Stamm isolierte.
     Und dann war da natürlich noch die Kleinigkeit, dass er Luma mochte, es wiederum aber überhaupt nicht mochte, wenn sie mit Sen zusammen war. Luma war eine starke Frau, die Einzige, die ihn immer schon als gleichberechtigtes Stammesmitglied behandelt hatte. Wenn er es gekonnt hätte, dann hätte er sie gerne für sich allein gehabt.


Luma hingegen hatte über solche Dinge nie wirklich nachgedacht. Für sie war es von Anfang an selbstverständlich und natürlich gewesen, dass sie Mutter werden würde. Männer waren für sie wie Frauen, mit dem einzigen Unterschied, dass sie potentielle Väter für ihre Kinder werden konnten. Die Betonung lag auf Väter, denn mit wem sie letztendlich Kinder bekam, war nur insofern wichtig, dass er gesunde Kinder hervorbringen konnte.
     Als sich Enn ihr aber an diesem Abend näherte, war das irgendwie anders. Als sie das letzte Mal mit ihm zusammengelegen hatte, war er noch beinahe einen Kopf kleiner als sie gewesen. Das hatte sich inzwischen geändert, und es war überaus merkwürdig, wie er sie ansah, was für Dinge er sagte. „Weißt du, ich hab dich von all den Leuten hier am liebsten.“ Er ergriff ihre Hand. „Dich und Tann. Und deswegen würde ich mich freuen, wenn unsere Familie noch größer werden würde.“
     Für Luma war der Stamm ihre Familie, aber sie konnte nicht verleugnen, dass in diesem Moment Tann und Enn zu etwas Besonderem für sie wurden. In dem Moment, als sie sich das erste Mal küssten.


Luma entschied nach all dem natürlich, den alten Mann in den Stamm aufzunehmen. Trotz der Essensknappheit. So wurde Tibit Crow ein Mitglied des Uruk-Stammes. 
     „Es war gut, dass du mich hergebracht hast“, sagte er an diesem Abend zu der verblassenden Gestalt einer alten Frau neben sich. „Ich danke dir!“


Sie hatte ihrem Stamm ein letztes Mal geholfen. Aber jetzt war es für Arla Krah an der Zeit, ihre eigenen Liebsten wiederzusehen.  

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Hier weiterlesen -> Kapitel 6 

Als ich diesen Abschnitt gespielt habe, hatte ich nur diesen Gedanken im Kopf: "Das ist der längste Winter, den ich je im Spiel hatte!" Da die Höhle weit vom Meer (ihrer einzigen Nahrungsquelle im Winter) entfernt war (was ich nicht bedacht habe), konnte ich nur kälteresistente Sims rausschicken. Was nur Luma und zufälligerweise (weil ich alle Nachbarn die Merkmale auswürfeln lassen hab) Sen waren. Da Luma aber die meiste Zeit schwanger war, war Sen allein für die Nahrungsversorgung zuständig. Und ich hab die meiste Zeit wieder in dieser verdammten, dunklen Höhle verbracht.
Als es dann endlich Frühling wurde, konnte ich mir richtig vorstellen, wie schön das damals gewesen sein muss, nach einem langen Winter endlich wieder ins Freie zu können und grün zu sehen. Das war so herrlich!
Jetzt aber genug von dieser doofen dunklen Höhle! Sie hatte heute ihren letzten Auftritt :)!

Ich finde es immer wieder spannend, wie oft mir beim Spielen immer wieder klar wird, dass in der Steinzeit selbst die kleinsten Dinge, wie bspw. Rasieren, wahrscheinlich ein Ding der Unmöglichkeit waren. Weshalb es Luma ja auch so erstaunt hat, dass Tibit keinen Bart hat. Aber ich wollte mal was anderes. Und Tibit hat ja eh ein paar besondere Fähigkeiten und so... *hust* 

Was Tibit und Tara angeht: Die beiden Sims waren sofort Feuer und Flamme füreinander. Ich hatte nicht geplant, sie zu verkuppeln, aber da flogen andauernd die Herzchen. Tja, wo die Liebe hinfällt. Sen hat übrigens auch kein Problem damit, dass er jetzt allein ist, weil der Sen-Sim bindungsphobisch ist...

So, nächstes Mal gibt es dann mal einen kleinen Sprung, damit es vorwärts geht. So 3 oder 4 Jahre ungefähr. In dem Sinne verabschiede ich mich und danke fürs Vorbeischauen!

PS: Outtakes und Charaktere wurden aktualisiert.

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