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Mittwoch, 9. Mai 2018

Kapitel 50 - Wilde Bestie



‚Diese blöde Diana geht mir so auf die Nerven! Ich dachte ja, dass ihre Schwester schon nervig ist, aber die mit ihrer aufgesetzten, ach-so-zuckersüßen Art ist noch viel schlimmer.
     Andauernd schleimt die sich bei allen ein und wickelt die Erwachsenen mit ihrer falschen Unschuldstour um den Finger. Das hat sie schon immer gemacht. Alle denken von ihr, dass sie so ein tolles und liebes Mädchen ist, das nie was Böses macht. Ganz anders, als die zickigeTanja!


Pah! Als ob die blöde Kuh nie was Verbotenes macht! Das macht doch jeder! Aber trotzdem bin es immer nur ich, die den Ärger bekommt, während bei Diana alles super und toll läuft. Die mit ihrer doofen Schwester und deren doofer Vater und ihrer doofen Mutter, die sich alle so supertoll verstehen!‘


‚Während meine Eltern nicht mal mehr miteinander reden, nach dieser ganze Sache mit dem doofen Elrik. Der schert sich auch keinen Dreck mehr um uns, seitdem er Stammesführer ist. Das ist nicht fair! Warum ist bei der blöden Diana alles so toll und bei mir nicht?‘


‚Das kann doch nicht wahr sein! Trägt die da etwa ein Kleid in den Farben meines Vaters? Was will die eigentlich mit meinem Vater? Die hat doch selber eine Familie; soll sie doch mit denen glücklich werden und meinen Vater in Ruhe lassen! Dazu hat sie überhaupt kein Recht!‘


Diana hatte sich gerade bei ihrer Mutter dafür bedankt, dass sie ihr ein neues Kleid genäht hatte, als Tanja plötzlich angestürmt kam, kaum, dass ihre Mutter aus der Tür war.
     „Was soll denn das werden, hä? Das da sind die Farben meines Vaters!“, meckerte sie.
     „Ähm… Tann ist auch mein Papa, weißt du.“ Diana war sich wirklich nicht sicher, ob das andere Mädchen es überhaupt wusste.
      Wie sich herausstellte, interessierte die das aber auch gar nicht. „Als ob! Du bist doch genauso wenig Tanns Tochter wie deine Schwester! Deine Mutter weiß wahrscheinlich nicht mal, wer dein Vater ist!“
      Das war schon ziemlich hart. Aber Diana war kein Mensch, der gerne stritt. Sie konnte darüber hinwegsehen, was Tanja gesagt hatte, da sie wusste, dass Tann ihr Vater war. Und selbst wenn er es nicht war, war es egal, denn Tann würde in ihrem Herzen immer ihr Vater sein.
     „Wenn ich dir was getan habe, um dich wütend zu machen, tut mir das leid“, versuchte sie also zu beschwichtigen.
      Doch Tanja wollte nichts davon wissen. „Deine Schleimerei kannst du dir bei mir sparen! Das zieht bei mir nicht! Sieh lieber zu, dass du das da ausziehst und dich in Zukunft von meinem Vater fernhältst, du doofe Kuh!“


Diana war wirklich kein Mensch, der schnell wütend wurde, aber das ging selbst ihr zu weit. Nicht, dass Tanja ihr die Gelegenheit gab, zurückzuschießen. Hoch erhobenen Hauptes stolzierte sie davon und ließ Diana fassungslos zurück. Dabei hatte sie dem anderen Mädchen doch nie etwas getan! Im Gegenteil, sie hatte immer gehofft, dass sie als Schwestern gute Freundinnen werden würden, jetzt, wo sie endlich älter geworden war.


Kurz darauf kam aber auch Tanja endlich in den Genuss von Geburtstagskuchen und war ihr vom Alter her erneut einen Schritt voraus.


Auch wenn sie sich ihren besonderen Tag mit dem nervigen Luis teilen musste.


Und dieser komischen Akara, die mit niemandem außer Elrik was zu tun hatte.


Aber immerhin war sie jetzt endlich alt genug, um für sich selbst entscheiden zu können. Jetzt musste man sie endlich ernst nehmen und konnte sie nicht mehr als Kind abstempeln. Jetzt war es an der Zeit, es Diana zu zeigen!


Sie musste nur noch die Gelegenheit dazu erhalten. Und die bot sich ihr schon am Abend ihres Geburtstages, als sie sah, wie ihr Vater mit Elrik, Lu, Jin und Wulfgar zusammen das Haus verließ. Es verstand sich von selbst, dass sie wissen musste, was da vor sich ging. Normalerweise waren ihr Vater und ihr Bruder ja nicht mehr so gut aufeinander zu sprechen.
     Als die Gruppe, der sie gefolgt war, bei der alten Wasserstelle anhielt, huschte Tanja hastig in die Schatten der Pinkelbüsche. Es stank hier immer so widerlich, aber sie würde es aushalten müssen. 
     Neugierig spitzte sie die Ohren und lauschte. Sie hatte schon mitbekommen, dass Elrik angeordnet hatte, einen Brunnen an der Stelle des alten Wasserloches zu graben.


 „Wir kommen da nicht weiter“, erklärte Jin gerade. „Ich hab’s mit allen unseren Werkzeugen versucht, aber es geht nicht.“
     „Wahrscheinlich eine Steinschicht“, meinte Wulfgar dazu. „Da kommt ihr mit euren Knochen- und Steinwerkzeugen auch nicht durch. Um da durchzukommen, braucht ihr welche aus Metall.“ Er machte eine Pause und schlug dann vor: „Vielleicht solltet ihr euch welche bei den Nachbarn leihen.“


Elrik wusste, dass die Nachbarn das gesuchte Werkzeug sogar herstellen konnten. Griswold hatte schließlich jedes der wenigen Male, die er in den fraglichen Genuss seiner Anwesenheit gekommen war, damit geprahlt, dass er der beste Schmied weit und breit sei. Vor allen Dingen, wenn Greta zugegen gewesen war, war er unerträglich gewesen. Als müsste er sie erst noch beeindrucken. Als würde Greta überhaupt irgendetwas beeindrucken.
     „Ich habe bereits nachgefragt, aber sie sagten, sie hätten kein passendes Werkzeug da. Doch ich werde nochmal rübergehen und fragen, ob sie uns eines anfertigen würden“, erklärte Elrik.
     Auch wenn er nicht wirklich daran glaubte, dass Griswold ihnen helfen würde. Und er war es, der seit dem Tod seines Vaters das Sagen im Hell-Haus hatte. Er war bislang zwar friedlich geblieben, war ihnen gegenüber aber auch immer noch nicht sonderlich aufgeschlossen. Das hatte sich auch durch Akaras Einzug nicht geändert. Das Einzige, das er hoffen konnte, war, dass Wirt ein gutes Wort für ihn einlegte. Er war nach wie vor seine einzige Verbindung zu den Nachbarn, nachdem ihr Großvater erneut krank geworden war.
     „Ich würde dich begleiten, wenn du nichts dagegen hast“, hörte er Lu sagen und er nickte dem Schamanen dankbar zu.


Da niemand mehr etwas zu sagen hatte, zogen Schamane und Stammesführer ab. Tanja hörte sie miteinander reden, doch ihre Aufmerksamkeit kehrte schnell zu ihrem Vater zurück. Sie wunderte sich, dass er bislang nichts dazu gesagt hatte. Wo er den Nachbarn doch so wenig abgewinnen konnte, wenn man es milde ausdrückte.


Doch kaum, dass Elrik und Lu außer Hörweite waren, kehrte Bewegung in die erstarrten Männer zurück.
     „Und was sagst du dazu?“, fragte Jin seinen Bruder.
     „Dass wir uns nicht auf diese Leute verlassen sollten. Ich wette, dass die Elrik dreist ins Gesicht gelogen haben und so ein Ding bei denen rumsteht.“
     „Was schlägst du also vor? Willst du bei ihnen einbrechen und es dir ausleihen?“, fragte Wulfgar mit einem Gesichtsausdruck, bei dem nicht sicher war, ob er es ernst meinte oder nicht.
     „Hm, das wäre gar keine schlechte Idee“, hörte Tanja ihren Vater antworten.


Doch sie sah nicht, dass sein Gesicht deutlich zeigte, dass er das nicht ernst meinte. Sie hörte auch dem weiteren Gesprächsverlauf nicht mehr zu, der ihr das hätte sagen können. Stattdessen glaube sie, endlich einen Weg gefunden zu haben, um allen zeigen zu können, dass sie viel besser war als Diana. Vor allen Dingen ihrem Vater. 
     Sie würde in das Haus der Nachbarn einsteigen und das Werkzeug besorgen, das sie brauchten, um den Brunnen weiter graben zu können!


Natürlich aber würde sie das nicht allein machen. Also schlich sie unverzüglich zurück ins Haus, wo ihr künftiger Komplize gerade mit seiner Mutter und einigen anderen in gemütlicher Runde am Feuer saß. Wie immer, dieser Langweiler.


„He, Luis, komm mal mit raus, ich will dich sprechen“, forderte sie ihn auf.
     Sie wartete nicht einmal auf eine Antwort und wie sie gedacht hatte, hatte Luis auch gar nicht den Mut, sich ihr zu widersetzen. Obwohl er ganz genau wusste, dass es nur Ärger für ihn bedeuten würde, mit Tanja zu tun zu haben. Er hatte jedenfalls jetzt schon ein böses Gefühl im Magen, als er mit ihr nach draußen ging.


Und Tanja sollte das auch gleich mal bestätigen. Sie brachte ihn zum Grabhügel, wo niemand sie sehen konnte und erzählte: „Hey, ich hab eine tolle Idee! Ich hab gerade gehört, dass die Grabung für den Brunnen nicht vorwärts geht, weil sie ein spezielles Werkzeug brauchen, das nur die Nachbarn haben.“ Sie hatte ein verschwörerisches Grinsen aufgesetzt, das ihm überhaupt nicht gefiel, als sie fortfuhr: „Lass uns morgen da rüber gehen und es holen, wenn alle von denen außer Haus sind.“
     Wie er gedacht hatte. Es war nie gut, mit Tanja zu tun haben. „Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist“, merkte er an.


„Natürlich ist das eine gute Idee!“, erwiderte sie eingeschnappt. 
     Aber entgegen ihrer üblichen Art, ihn wütend anzugehen, ging sie plötzlich auf Abstand und meinte unbeeindruckt: „Aber okay, wenn du Angst hast, suche ich mir halt wen anders, der Manns genug ist, mit mir da rüber zu gehen.“
     Wie erwartet verschwand die Ablehnung daraufhin aus Luis‘ Gesicht. Er war noch immer so vorausschaubar.
     „Ich habe keine Angst!“, behauptete er. „Na gut, ich werde mit dir gehen!“
     Sie grinste. Sie hatte erreicht, was sie wollte. Natürlich hatte sie das.


Am nächsten Morgen hatten sie gleich nach dem Frühstück Aufstellung bei der Schafsweide bezogen. Von hier aus hatten sie eine gute Sicht auf das Nachbarhaus und sie konnten zusehen, wie die Bewohner nach und nach das Haus verließen, während Tanja sich immer öfter über die Kälte beschwerte. Glücklicherweise unternahm selbst der kranke Großvater mit seiner Tochter täglich einen Spaziergang zum Strand. Da er nicht sonderlich schnell voran kam, würden sie auch genug Zeit haben.
     Die beiden Söhne waren dann sogar die Letzten, die das Haus verließen. Und als sie in der Ferne verschwunden waren, nickte Tanja ihrem Begleiter zu und beide schlüpften in die Deckung der Büsche.


Sie schafften es tatsächlich, ungesehen bis ins Haus zu kommen. Tanja klatschte deshalb neben ihm gerade erfreut in die Hände, aber er war plötzlich nicht mehr so überzeugt von der Sache. Nicht, dass er jes emals gewesen war. Das Problem war nur, dass das Haus der Hells momentan ziemlich düster und ziemlich unbekanntes Terrain für ihn war. Und er hasste beides. Vor allen Dingen in Kombination. Denn das würde es ihm ungemein schwerer für ihn machen, sich zurechtzufinden.


„Ich guck da hinten nach und du kannst da nachschauen“, hörte er Tanja jetzt sagen.
     Er sah ihre schemenhafte Gestalt sich bewegen und mutmaßte, dass sie nach links zeigte. Eine weitere Bewegung signalisierte ihm, dass sie sich von ihm entfernte. Der Schatten, der sie war, wurde von der Dunkelheit des Hauses geschluckt. Dann war alles wieder zu einem einzigen, dunklen Brei geworden.


Unsicher wandte er sich in die Richtung, in die sie gedeutet hatte und setzte vorsichtig einen Fuß vor den Anderen. Bis ein unschöner Schmerz in seiner Nase ihn wieder zum Stehen brachte. Während seine Welt noch ein bisschen dunkler um ihn herum wurde, als er seine Hände auf die schmerzende Stelle legte, hörte er Tanja schadenfroh lachen.


„Bist du etwa gegen eine der Säulen gerannt?“, prustete sie. „Du bist so ein Depp!“
     Luis ließ der dunklen Stelle, von der ihre Stimme kam, einen bösen Blick zukommen.


Warum nur hatte er sich eigentlich auf diesen Mist eingelassen? Er wusste schon, warum er sein Zuhause so selten verließ.


Im nächsten Moment hörte er Tanja plötzlich erschrocken schreien: „Ah! Da ist ein Hund! Er hat mich am Bein!“
     „Sehr witzig!“
     „Das ist kein Witz, verdammt! Da ist ein blöder Hund und er hat mich am Bein!“, rief sie verzweifelt. „Das tut weh, verdammt!“


Sie fluchte noch ein paarmal, während Luis das Herz in die Hose rutschte. Das konnte doch nicht wahr sein!
     „Hilf mir, verdammt!“
     Wie sollte er das denn machen? Er wusste ja nicht einmal, wo sie gerade war. Hilflos sah er sich in der diffusen Dunkelheit um, die ihn umgab. Da war nichts. Kein blauer Schatten, der sich bewegte und der Tanja war. Nichts. Er sah einen hellen, länglichen Spalt, aber das war, wie er vermutete, nur die Tür. Und Tanja war noch immer am Schreien.


Also tastete er sich vorsichtig durch die Dunkelheit und hielt auf den hellen Spalt zu. Er hatte ja sowieso keinen anderen Anhaltspunkt.


Tanja konnte es nicht fassen, als sie hinter sich die Tür gehen hörte. Licht flutete den Raum und dann war sie plötzlich allein mit sich und dem verdammten Köter.
     „Luis! Bleib gefälligst hier und hilf mir, verdammt!”
     Hatte er sich gerade echt aus dem Staub gemacht? Sie konnte es nicht glauben! Dieser elende Feigling! Dieser Verräter!
     Derweil hing der Hund unbeirrt an ihrem Bein und egal, wie sie auch zerrte und nach ihm trat, es half alles nichts. Im Gegenteil. Je heftiger sie sich wehrte, desto tiefer grub er seine spitzen Zähne in ihr Fleisch. Mittlerweile waren ihr die Tränen gekommen und auch wenn sie sich nicht die Blöße geben wollte zu weinen, war sie nicht mehr weit davon entfernt. Die Wut war inzwischen einer unbändigen Angst gewichen. Was, wenn er sie auffressen würde? Es tat so weh, so verdammt weh!


Sie ging zu Boden und schrie jämmerlich. Sie würde sterben! Sie war verloren! 
     Doch gerade, als sie das erkannt hatte, hörte sie eine Stimme und dann verschwand der Druck an ihrem Bein. Der Schmerz ebbte langsam zu einem widerlichen Pochen ab und die Welt um sie herum wurde wieder deutlicher.


Sie schniefte die Tränen weg, bevor sie einen zaghaften Blick über die Schulter wagte und sah, dass einer der Hell-Söhne zurückgekehrt war. Es war der, der immer um Elrik herumschwirrte. Der, der nie sprach.
     Für einen Moment noch war ihr bewusst, dass sie jetzt in ziemlichen Schwierigkeiten steckte, doch dann geriet ihr Luis ins Blickfeld, der im Türrahmen stand und verängstigt dreinsah. Und als sie ihn erblickte, war jegliches Schuldbewusstsein verschwunden und eine ungeheure Wut hatte wieder von ihr Besitz ergriffen.


Sie ignorierte den pochenden Schmerz in ihrem Bein und hielt geradewegs auf den feigen Verräter zu.
     „Was zum Kuckuck sollte das? Warum bist du einfach abgehauen? Diese Bestie hätte mich fressen können!“, zischte sie ihn wütend an.
     Luis zog natürlich sofort den Kopf ein und murmelte eine Entschuldigung, aber das beruhigte sie auch nicht.


Glücklicherweise entschied sich da der Hell-Junge, der nie sprach und Wirt hieß, dazu, nun doch mal zu sprechen: „Ihr solltet besser gehen. Griswold kommt gleich zurück und er wird sauer sein, wenn ihr hier seid.“
     Tanja ließ ihm einen vernichtenden Blick zukommen, der ihn scheinbar nicht interessierte, Luis aber schon, als er ihn traf.


Dann ging sie ohne ein weiteres Wort an beiden vorbei und ihr verräterischer Begleiter folgte ihr lieber schleunigst. Auch wenn er fast schon lieber bei den Nachbarn geblieben und sich mit deren Hund auseinandergesetzt hätte. Das kam ihm gerade jedenfalls wesentlich gesünder vor, als mit Tanja allein zu sein.


Dennoch kam er nicht umhin, sich ihr zu stellen, als sie auf dem Rastplatz zwischen den beiden Häusern Halt machte. Anstatt ihn anzuschreien, begnügte sie sich zwar damit, ihn totstarren zu wollen, wie es schien, aber es war dennoch alles andere als angenehm.
     „Ähm… du solltest vielleicht zu Armin gehen und ihn deine Wunde behandeln lassen“, riet er nach einer Weile, als er die Stille nicht mehr aushielt.


Woraufhin das Unwetter mit dem Namen Tanja nun doch über ihn hereinbrach. „Das werde ich nicht und du wirst auch schön die Klappe über das halten, was heute passiert ist, kapiert?“


Dann war sie herumgewirbelt. Während der Schmerz noch immer unschön in ihrem rechten Bein pochte, stapfte sie wütend davon und ließ ihn stehen. 
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Ich muss jedes Mal lachen, wenn Tanja über die wilde Bestie spricht, während die sich im Hintergrund ganz unschuldig am Kratzen ist. XD
Kapitel 50 (wow, schon 50 Kapitel) widmet sich mal den bislang etwas missachteten Beiden. Tanja ist nach wie vor ein überaus sonniger Charakter (*hust*) und zu Luis will ich jetzt noch gar nicht so viel sagen. Ich weiß auch gar nicht, ob ich ihn niedlich finden soll, oder nicht. Ich hab ja so gehofft, dass er mehr nach Lu kommt. Er hat ja auch dessen Gesichtszüge geerbt, aber ansonsten sieht er irgendwie ein bisschen merkwürdig aus, ich kann mir auch nicht helfen. Ich hoffe, das verwächst sich noch.

Ich bin ja immer noch am Planen der restlichen Geschichte (auch wenn ich schon ziemlich Richtung Ende gehe) und ich muss sagen, dass die nächste Zeit viel mehr mit persönlichen Schicksalen aufwarten wird. Ich habe gerade, ironischerweise, einen längeren Abschnitt mit Luis verplant. Auch mit Tanja. Und Rahn. Und Lulu. Also eigentlich alle, die ich bislang so schändlich vernachlässigt habe ^^'.
Aber noch steht es nicht alles fest in Stein gemeißelt. Es gestaltet sich ohnehin schwierig, so weit im Vorraus zu planen. Vor allen Dingen mit Personen, die noch nicht einmal geboren sind oder auch die Kleinsten. Meistens kristallisiert sich deren Geschichte erst raus, wenn sie etwas älter sind. Selbst wenn ich sie irgendwie verplane, passiert es mir dann oft, dass sie am Ende trotzdem einen ganz anderen Weg gehen. Bei Dana war das beispielsweise so. Sie sollte ursprünglich Rahns Frau werden, aber je mehr ich die zwei zusammen gesehen habe, desto weniger haben sie für mich zusammengepasst. Dafür aber sie und Jin. Es muss für mich einfach Klick machen.
Ich habe übrigens auch einige Denkanstöße von euren Kommentaren mitgenommen und plane da noch ein bisschen was einzubauen. Mal schauen.

Bilder von den Geburtstagskindern, Stammbäume und Co. aktualisiert.

Nächstes Mal dann erfahren wir, wie es Akara eigentlich in ihrem neuen Zuhause so geht. Und es gibt noch eine Überraschung für einen der Stammesbewohner.

Bis dahin! Ich bedanke mich fürs Vorbeischauen und bis zum nächsten Mal!

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